Trompete / Flügelhorn

 

Geschichtlich entstammt die Trompete den Tierhörnern. Diese wurden in archaischen Zeiten ausgehöhlt und die Spitze abgesägt. Wenn man sie am Mund ansetzt und hinein bläst, beginnen die Lippen des Bläsers zu schwingen. Das Horn verstärkt diese Schwingungen. Mit einiger Übung lassen sich die Schwingungen modulieren. Dadurch entstehen höhere und tiefere Töne. In der Bronzezeit wurden die Tierhörner erstmals aus Metall nachgebaut. Wegen ihrer Schalleigenschaften wurde sie schon in der Antike als Signalinstrument eingesetzt. Die Trompete kann strahlend hell, aber auch weich und samtig klingen. Man findet sie heute in nahezu allen Musikstilen und in vielen Besetzungen. Virtuose Trompetenmusik komponierten u. a. Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel. Im Jazz hat die Trompete seit den 20er Jahren ihren Stellenwert mit Jazztrompetern wie Louis Armstrong, Dizzy Gillespie und Miles Davis.

 

Das Flügelhorn ist In Bauform und Stimmung der Trompete vergleichbar, allerdings hat es abweichend von dieser ein überwiegend konisches Rohr, eine weite Mensur und ein trichterförmiges Mundstück. Aus diesem Grund zählt es, streng genommen, zu den Horninstrumenten, ähnelt beim Spielen aber stärker der Trompete.

Ausbilder: Herr Wittenberg

Besetzung im Jugendblasorchester: Burkhardt Fischer, Johann Goldhahn, Lukas Steidl, Julian Wohland (Trompete); Sebastian Enke, Peter Klausing, Jakob Wohland, Alexandra Zilly (Flügelhorn)