| Baritonhorn / Tenorhorn / Euphonium |
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Das Baritonhorn ist ein Blechblasinstrument mit 3 oder 4 Ventilen. Es wird mit einem Kesselmundstück geblasen. In Mittel- und Osteuropa wird das Bariton zumeist in der ovalen Form verwendet. In den letzten Jahren hat sich zunehmend auch die gerade Bauform, das Euphonium, sowie eine gerade Form mit dem Schalltrichter nach vorne, das Bellfront (des Öfteren auch als Oberkrainerbariton bezeichnet) etabliert, das aus dem westeuropäischen Raum (Frankreich, Benelux-Staaten, Iberische Halbinsel und vor allem Großbritannien) stammt. Gemeinsam ist beiden Hörnern eine Grundrohrlänge von 2,62 m. Es ist äußerst beweglich und somit für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Während es ein Stück mit der Melodie geht, marschiert es im nächsten Augenblick mit Macht an der Seite der Bässe.
Das Tenorhorn ähnelt grundsätzlich dem Baritonhorn, weist aber eine konische Mensur auf, die enger ist. Daher lassen sich höhere Naturtöne besser erzeugen. Sein Ton wird im Verhältnis zum Bariton in hohen Lagen als klanglich heller und stärker empfunden. Im Blasorchester ist es deshalb sehr gut für Soli geeignet. Wird es allerdings zu laut geblasen, fallen die Ventile ab und es verformt sich zu einer Posaune. Ausbilder: Herr Blum (Baritonhorn) / Herr Wittenberg (Tenorhorn) Besetzung im Jugendblasorchester: Martin Schwotzer, Erik Seifert, Oliver Sidorf (Baritonhorn); Konrad Klausing, Anja Richter, Sebastian Schneider, Robin Stößel (Tenorhorn) |